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GENERATION C – AUF DEM WEG IN DIE VERNETZTE GESELLSCHAFT

Smartphones, weitläufiges Breitbandinternet, Tablets und innerhalb des eigenen Zuhauses vernetzte Anlagen bilden den Grundstein für die Generation C. Der Begriff, der vor allem von amerikanischen Marketern gern genutzt wird, um eine vernetzte, moderne und mit dem Internet vertraute Zielgruppe zu definieren, ist ein soziales Phänomen, welches gekonnt unter Beweis stellt, wie das soziale Leben durch den technologischen Fortschritt beeinflusst wird.

Vernetzte Multitasker mit digitaler Vorliebe

Die Generation C könnte zu Deutsch am ehesten als “vernetzte Gesellschaft” bezeichnet werden. Ihre Vorliebe zu digitalen Produkten, die heutzutage standesgemäß mit dem Internet und sogar untereinander verbunden sind, charakterisiert und kennzeichnet sie. Während diese Eigenschaften früher vorwiegend den Männern zugeteilt worden, zeichnet sich die vernetzte Gesellschaft gerade dadurch aus, dass nun eben auch Frauen ein Bestandteil der aktiven Vernetzung sind. Die Generation C ist aber kein Allrounder-Konsument, der jegliche Technik nutzt und diese aktiv in seinen Alltag einbindet. Vielmehr handelt es sich um einen Menschen, der auf digitalen Fortschritt baut und dafür bereit ist, veralteten und angestaubten Produkten den Rücken zu kehren. Das zeigt sich beispielsweise in erhobenen Statistiken, in denen die Generation C wesentlich intensiver Videos online (am Laptop, PC, Tablet) als am Fernseher schaut.

Der Konsument der vernetzten Gesellschaft ist außerdem ein echter Multitasker, dem ein einzelnes Gerät nicht ausreicht. Die junge, vernetzte Gesellschaft besitzt mindestens 1 Bigscreen und 1 Smallscreen Gerät. Mit dem Bigscreen könnte beispielsweise der PC, der Laptop oder das Smart TV gemeint sein, das Smallscreen Gerät könnte ein Tablet, Smartphone oder Kindle darstellen. Viele Menschen der Generation C beschränken sich aber nicht auf diese minimale Ausrichtung, sondern vertrauen gezielt auf eine große Auswahl an Geräten, die ganz spezifisch für ihren primären Zweck eingesetzt werden. Das macht die Generation C zu einer konsumstarken Zielgruppe, die durch geringe Diversifikation in einem Herstellersortiment schon angesprochen werden kann. Somit ist sie vor allem für Technologie-Start-Ups eine attraktive, zahlungswillige Gruppe von Konsumenten.

Die Vorzüge und Nachteile der Generation C

Die vernetzte Gesellschaft zeichnet sich, im Guten wie im Schlechten, durch Transparenz aus. Informationen, ganz egal ob es sich um Nachrichten oder Unterhaltung handelt, fließen in zahlreichen Strömen durch eine Vielzahl von Geräten, werden permanent und aktuell abgerufen, wodurch sich natürlich auch die Empfänglichkeit für Wissen und Bildung steigert. Zugleich baut die vernetzte Gesellschaft auf soziale Netzwerke und andere moderne Mittel, um mit Freunden auf der ganzen Welt dauerhaft in Kontakt zu bleiben, sich auszutauschen und Dinge gemeinsam zu erleben – selbst wenn man sich geografisch aktuell nicht am selben Fleck befindet.

Diese Transparenz hat zumindest aber auch den Nachteil, dass ein Stück weit die Privatsphäre und Unabhängigkeit aufgegeben wird. Sich von Smartphone und Co dauerhaft zu trennen, selbst für wenige Stunden, fällt einem Großteil der Generation C eher schwer. Diese Abhängigkeit nimmt dieser Generation ein Stück weit Selbständigkeit, auch wenn viel davon über die neuen digitalen Möglichkeiten zurückerobert wird. Insgesamt ist die Generation C aber eine vernetzte Gesellschaft, deren Bestandteil zu sein viele Vorzüge hat.

 

 

Artikelbild: Unsplash auf Pixabay

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